Erfahrungsbericht Hospitationsstipendium

 

Hospitation bei Frau Prof. Dr. med. U. Blume-Peytavi

21.09.2015-16.10.2015


Mir wurde als Pädiaterin das Stipendium der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Dermatologie zugesprochen. Bei der Auswahl des Hospitationsortes entschied ich mich zur Hospitation bei Frau Prof. Dr. med. Blume-Peytavi in Berlin.

Bereits vor Antreten der Hospitation erlebte ich eine persönliche und unkomplizierte Unterstützung, die Formalien waren rasch erledigt. Während der Hospitation habe ich das gesamte Spektrum der kinderdermatologischen Sprechstunde kennen gelernt. Mir war es möglich mich in klinischer Beschreibung und Einschätzung zu üben. Die Kolleginnen und Kollegen nahmen sich immer Zeit, mir alle Fragen zu beantworten und das therapeutische Vorgehen detailliert zu erläutern. Außerhalb der fast täglichen pädiatrisch-dermatologischen Sprechstunden konnte ich jederzeit in diversen Schwerpunktsprechstunden der dermatologischen Klinik hospitieren, sowie die Mittagsvisite der dermatologischen Klinik mit regelmäßigen Fallvorstellungen und den Studentenunterricht besuchen. Insbesondere in der Sprechstunde der Poliklinik konnte ich das gesamte Spektrum der allgemeinen und speziellen Dermatologie sehen. Dank der Unterstützung durch Frau Prof. Dr. med. Blume-Peytavi war es mir möglich, außerhalb meiner Hospitationen in der Dermatologie, auch in unterschiedlichen Schwerpunkten der Kinderklinik zu hospitieren. Ich wurde in allen Disziplinen wirklich herzlich willkommen geheißen, alle Kolleginnen und Kollegen waren an der Optimierung meiner Hospitation interessiert. Das fakultative Angebot, einen Fallbericht zur Veröffentlichung zu verfassen nahm ich gerne an. Auch hier standen mir die materiellen und personellen Ressourcen des Teams und der Klinik unkompliziert zu Verfügung. Das wissenschaftliche Arbeiten machte viel Freude, man wächst mit seinen Herausforderungen.

Sicherlich gab es auch noch genug Zeit, Berlin zu erkunden.

Das Konzept der Hospitation ohne Einbindung in den Dienstbetrieb und mit Freiräumen zur Literaturrecherche und Einüben von Blickdiagnosen gab mir die einmalige Möglichkeit, meine Fortbildung in der Dermatologie außerhalb der üblichen Alltagsverpflichtung maximal zu verfolgen. Die vier Wochen waren eine intensive Zeit des Lernens, die in einem normalen Klinikalltag nicht möglich wäre.

Ich danke von ganzem Herzen für eine sehr bemühte und persönliche Betreuung Frau Prof. Dr. med. Blume-Peytavi und allen Kolleginnen und Kollegen des Teams.

Dr. med. M. Ungerechts,
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin,
St.-Clemens-Hospital Geldern

- November 2015-

 

 

 

-